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Kienstubbenverein aus Groß Lindow

Unser Slogan: Gut Brand

 

Dort angekommen empfing uns vor der alten Kirchenruine Ortschronist Wilfred Mann. Von ihm erfuhren wir viel Wissenswertes über die Geschichte von Lossow.  Wie zum Beispiel, dass Lossow  bereits im Lebuser Stadtregister von 1405 unter den Orten verzeichnet war, die eine Kirche besaßen. Zur Lossower Kirchgemeinde gehörte auch einst Unterlindow (Oberlindow dagegen zu Sachsen). Das konnte unser Kienbube Ditmar aus seinen Kindertagen bestätigen.

 

 

 

 

Auch von einem Schloss erfuhren wir, welches wir leider nur auf alten Fotoaufnahmen bewundern konnten. Obwohl im Krieg von nur einer Granate getroffen und dadurch kaum zerstört, wurde es leider zwei Jahre nach Kriegsende abgerissen.

Natürlich blieb auch der Burgwall nicht unerwähnt. Entdeckt wurde dieser Mitte des 19. Jahrhunderts durch den Bau der Eisenbahnlinie Berlin – Breslau.

Nach dem sehr interessanten Geschichtsbeitrag fuhren wir im Autokorso Richtung „Lossower Kurven“. Von dort aus erkundeten wir querfeldein die Gegend um Lossow.

 

 

Michael Köckritz führte uns durch Wald und Flur durch einen kleinen Bahntunnel an die Stelle, wo sich einst der Eisenbahn-Haltepunkt Buschmühle befand. Leider konnten wir diesen Bahnhof auch nur auf Bildern betrachten. Wir erfuhren, dass Buschmühle nur aus 4 Gebäuden bestand: Försterei und Gastwirtschaft (Ausflugslokal), Villa Dunker, Villa Prof. Brendel und dem Reichsbahnhaltepunkt.

Vom Bahnhof aus schräg nach unten führte ein Waldweg zum einstigen Ausflugslokal. Hier gab es früher Platzkonzerte, die viele Ausflügler aus Frankfurt (Oder) anzogen, welche sich bei Musik, Tanz und Spaziergängen erholten und vergnügten.

 

 

 

Zum Schluss der Wanderung waren alle sehr hungrig und fuhren nach Güldendorf, wo bereits in der Gastronomie Seeterrasse eine leckere Stärkung auf uns wartete.

 

Alle Wanderteilnehmer danke Michael Köckritz für die toll organisierte und interessante Winderwanderung! Wir freuen uns schon auf die nächste.